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16.03.2017
Handschuhmacher Feinkost stellt Insolvenzantrag
Auf Antrag des thüringischen Convenience-Food-Herstellers ordnet Amtsgericht Meiningen vorläufiges Insolvenzverfahren an
Die Handschuhmacher Feinkost GmbH & Co. KG steht unter Insolvenzschutz. Der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens war am 24.02.2017 durch den Geschäftsführer des Lebensmittelproduzenten, Peter Handschuhmacher, gestellt worden, um das in Schieflage geratene Unternehmen unter dem besonderen Schutz der Insolvenzordnung zu stabilisieren und zukunftsfähig auszurichten.


Das Gericht hat nun das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet und die Erfurter Rechtsanwälte Volker Reinhardt und Dr. Martin Linsenbarth der Kanzlei Reinhardt & Kollegen als vorläufige Insolvenzverwalter bzw. Sachverständige bestellt. Reinhardt ist vorläufiger Insolvenzverwalter der Handschuhmacher GmbH & Co. KG, Dr. Linsenbarth ist Sachverständiger der Handschuhmacher GmbH, als Komplementärin der Handschuhmacher GmbH & Co. KG.
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09.02.2017
REINHARDT & KOLLEGEN unterstützt Kinder aus suchtbelasteten Familien
In eigener Sache
Auch in diesem Jahr haben wir auf den Versand von Weihnachtskarten verzichtet und stattdessen die „Thüringer Fachstelle für Suchtprävention, Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V“ mit einer Spende für die Benefizveranstaltung am 15.02.2017 in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle unterstützt. Die unter der Schirmherrschaft von Erfurts Oberbürgermeister Bausewein stehende Veranstaltung unterstützt konkret Kinder aus suchtbelasteten Familien und gibt Hilfestellung bei der Bewältigung von alltäglichen wie auch speziellen Problemen im familiären wie auch im schulischen Umfeld.

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17.12.2016
"Thüringer Lösung" für Windowtec
TMP GmbH übernimmt Hildburghäuser Firma Windowtec
Hildburghausen - Für die Mitarbeiter der Firma Windowtec gibt es noch vor Weihnachten eine gute Nachricht. Wie der Insolvenzverwalter Marcello Di Stefano, Fachanwalt für Insolvenzrecht in der Kanzlei Reinhardt & Kollegen in Erfurt, aktuell mitteilt, ist es gelungen, den Geschäftsbetrieb der Firma Windowtec an einen Investor aus Thüringen zu veräußern. Insgesamt 17 Interessenten hatte es gegeben, mit denen in den vergangenen Monaten intensive Gespräche geführt wurden.

Die TMP GmbH aus Bad Langensalza, die bereits seit Anfang der 90er-Jahre im Bereich der Produktion und des Vertriebes von Kunststofftüren und -fenstern tätig ist, wird den Hildburghäuser Betrieb zum 1. Januar 2017 übernehmen. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt knapp 300 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von rund 45 Millionen Euro. Die TMP will langfristig in den Produktionsstandort Hildburghausen investieren. [...]

Quelle: inSüdthüringen.de - gb
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02.11.2016
Mehr als 120 Insolvenz- und Sanierungsexperten tagen in Erfurt
Richter, Hochschullehrer und Insolvenzpraktiker beleuchten in Erfurt aktuelle Rechtsfragen bei der Sanierung von Unternehmen
Erfurt. Die Mischung aus hochkarätiger Fortbildung und anspruchsvoller Kommunikation findet unter den Akteuren bei Sanierungsprozessen und Insolvenzverfahren in Thüringen dauerhaft großen Anklang, lautet das Fazit des 4. Thüringer Tags für Insolvenzrecht und Sanierung.

Nach der Begrüßung durch Rechtsanwalt Marcello Di Stefano (Reinhardt & Kollegen Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter GmbH) und einführenden Worten von Thüringens Justizminister Dieter Lauinger sowie Prof. Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, kamen die Referenten des hochkarätig besetzten Podiums im Großen Saal der IHK zu Wort.

Zu Beginn erläuterte Prof. Godehard Kayser (Vorsitzender Richter am IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs, BGH) „aus erster Hand“ die aktuelle Rechtsprechung seines Senats zur Insolvenzanfechtung, insbesondere auch seine Entscheidungen zur Ratenzahlungsvereinbarung. Es wurde einmal mehr deutlich, dass der Sinn der angeschobenen Reform des Insolvenzanfechtungsrechts durchaus fragwürdig ist.

Einen Überblick über die derzeit besonders relevanten Problemstellungen im Bereich des Insolvenzsteuerrechts gab dann Prof. Christoph Uhländer (Fachhochschule für Finanzen Nordkirchen). Insbesondere die brennende Frage, wie mit Sanierungsgewinnen bis zur Entscheidung des Großen Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) zu verfahren ist und worauf man sich in diesem Zusammenhang wird einstellen müssen, wurde beleuchtet.
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10.08.2016
Hildburghäuser Fensterbauer in Insolvenz
Für die Firma Windowtec Hildburghausen wurde am 28. Juli am Amtsgericht Meinigen das vorläufige Insolvenzverfahren beantragt und eingeleitet.
Hildburghausen - Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Erfurter Rechtsanwalt Marcello Di Stefano bestellt. Der Geschäftsbetrieb, versichert Di Stefano gegenüber Freies Wort, werde in vollem Umfang weitergeführt. Die Löhne und Gehälter für die 35 Beschäftigten des Unternehmens seien bis Ende September über die Insolvenzgeldvorfinanzierung des Bundes gesichert.

Der Fensterbauer war eine der ersten Firmen, die sich im Gewerbepark Nord/Ost am Kaltenbronner Weg angesiedelt hatte. 1990 hatte Erwin Ibscher aus München ein 80000 Quadratmeter großes Grundstück, damals noch Ackerfläche, von der Stadt erworben und darauf eine Produktionshalle gebaut. 1997 stellte die Firma die Produktion von Holz- auf Kunststofffenster um. Noch einmal hatte Ibscher 2013 in den Bau einer modernen Fertigungshalle und in neue Maschinen investiert und in diesem Zuge die alte Halle verkauft. Geliefert hat Windowtec zu etwa 50 Prozent in die Schweiz, darüber hinaus nach Belgien und Frankreich sowie an Händler und Privatkunden in Deutschland. Die Auftragslage, bestätigt der Insolvenzverwalter, sei noch immer gut, ja sogar sehr gut, und auch das Kundenpotenzial vorhanden. Aus diesem Grund zeigt sich Di Stefano auch durchaus optimistisch, wenn es um die Zukunft des Unternehmens Windowtec geht. [...]

Quelle: Gabi Bertram, Freies Wort, 4. August 2016
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